Camino de Corona! Beim Pilgern auf neue Ideen kommen…

Schiff in der Rummelsburger Bucht, Berlin (csl)

Im Gehen kommen einem die besten Ideen, oder? Anschließend auf der Yogamatte oder der Couch über das Leben zu philosophieren, sind Elemente, die einem in Zeiten des Wandels helfen können. Vielleicht ist es aber auch einfach der Ausflug ans Meer, um dabei in die Wellen zu schauen und neue Batterien aufzuladen. All das kann Pilgern vereinen. Ich selbst durfte im letzten Jahr 5,5 Wochen mich auf den Camino del Norte in Spanien begeben und kam am Ende mit vielen wertvollen Erfahrungen und Begegnungen zurück nach Berlin.

Ein Jahr später, mit dieser Erfahrung der letzten Wochen der Pandemie, nenne ich diese Zeit für mich gerade „Camino de Corona“. Der Jakobsweg geht weiter. Manchmal abenteuerlich, manchmal besonnen, und philosophisch betrachtet führt er täglich zu neuen inneren & äußeren Orten, wo Du vorher noch nicht warst. Welchen Weg gehts Du gerade? Und auf welche Menschen legst Du Deinen Fokus? Wer tut Dir gut? Wie bleibst du bei Dir, um mit Kraft & Ideenreichtum unter anderem neue Wirkungsbereiche zu erschließen?

So war es passend, dass ich letzte Woche die Business-Pilgerin Jana Wieduwilt auf Empfehlung finden durfte. Tolle Idee, hätte auch meine sein können;-). Wir vernetzten uns auf LinkedIn, tauschten ein paar Nachrichten aus und werden bestimmt im August einige Kilometer zusammen des Weges durch Brandenburg laufen. Darauf freue ich mich schon jetzt. Und was liegt da näher, Euch ein tolles Podcast-Gespräch von Ihr als heutigen Impuls der Woche zu empfehlen. In diesem Pilger-Talk geht sie mit Appletree-Gründer Bruno Aregger um den Katzensee in Zürich. Eine schöne Unterhaltung ist dabei heraus gekommen, die zeigt was für jede/n Unternehmer*In einer großen Firma, eines mittelständischer Betriebes oder einer One-WoMen-Show) nach einer Krise möglich ist.

Viel Freude beim Anhören und lasst Euch inspirieren!

Mit Humor durch die Veränderung

Streetart-Reaktion auf Corona, Berlin (csl)

Oder aber einfach auch nur die Idee:

Lebe deinen Traum: Wie du das im Leben bekommst, was du willst.

Da ist was wahres dran, wie Unternehmensberaterin Beate Glöser es persönlich erlebt hat.

Als neunjährige wurde sie von ihrer Lehrerin wegen Reden und Kichern mit Lineal-Schlägen bestraft. (1986 lebte sie mit ihrer Familie in Polen) Viele Jahre danach, wie sie im heutigen Wochenimpuls erzählt, versteckte sie ihre wahre Persönlichkeit. Später im Erwachsenen-Alter nach einer Karriere im Sozialpädagogischen Bereich als Leiterin, wechselte sie über zahlreiche Kurse mit MLP-Trainings und Co zum Feld des Coaching.

Ihr Auftritt bei Gedankentanken im April 2020 ist das Plädoyer für das Heraustreten aus alte Muster. Und nicht nur mit dem Schlüssel der Positiven Psychologie, nein, sondern mit ganz „einfachen“ Dingen:

1. Freu Dich mit den Menschen, für Ihren Erfolg!

2. Du bist wundervoll

3. Werde zu der Person, die das Ziel schon erreicht hat, was du willst.

Und wie kommen wir Menschen dahin? Natürlich nicht von jetzt auf gleich. Schritt für Schritt würde der Pilger sagen. Es geht aus Glösers Sicht darum sein Denken mit dem Fühlen und Handeln zu kombinieren! Alles ist ein Prozess.

Wie dieser Prozess gelingen kann, veranschaulicht sie selbst in ihrer eigenen humoristischen Art:

https://youtu.be/qk3c1ANZjOE

Viel Freude beim Ansehen, lasst Euch inspirieren und hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar, wie ihr diesen Impuls findet!

Schönen Wochenstart!

Per Pedes – Wandern, Natur & Meditation

Irgendwo in Brandenburg (c) csl

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen. (Goethe)

Na sowas, außerhalb der Reihe eine Wochenendnotiz? Ja! Es ist mein Herzensprojekt, was ab jetzt langsam wachsen darf. Gerne mit alten und neuen WegbegleiterInnen. Viel Neugier beim Reinlesen:

Buen Camino!

Corona hat dir gezeigt, dass Du etwas in Deinem Leben verändern möchtest, weißt aber noch nicht wie? Gerne möchtest Du dabei in der Natur nach Antworten sinieren und Dich gleichzeitig bewegen? Am liebsten in einer kleinen Gruppe?
Dann bist Du hier genau richtig.

Ich begleite Euch an folgenden Wochenenden durch Brandenburg und bin euer Guide:

13.06.2020 – 9.00 Uhr – Treffpunkt Groß Köris – Wanderung bis Brand (Tropical Island) (20 KM)
27.06.2020 – 9.00 Uhr – Treffpunkt Lubolz – Wanderung bis Raddusch (22 KM)

Juli, August to be continued…

Du bekommst eine Frage, mit der Du dich unterwegs beschäftigen wirst. Wir tauschen uns aus, was du während des Weges für Dich wahrnimmst und zwischendurch gibt es Pausen zum Regenerieren und Energietanken mit kleinen gesunden Snacks von mir. Abschluss der Wanderung wird eine gemeinsame Meditation sein.

Diese Touren selbst sind mit 20-25 Kilometern in der Länge für Anfänger wahrscheinlich anspruchsvoll, aber in gut 8 Stunden mit ausreichend Pause machbar.

Eine Altersbeschränkung gebe ich nicht vor. Bitte einfach selber abschätzen, wie fit Du Dich fühlst. Wenn Du Dir nicht sicher bist, mache vorher bitte einen Check beim Arzt. Die Ausführung der Wanderung findet zudem natürlich unter den offiziellen Abstandsregeln statt.

Ich freue mich, eine Spende für meine Wanderführung am Ende von Dir zu erhalten. Diese liegt in Deinem Ermessen. Ich werde es für die Robert-Enke-Stiftung spenden. Insgesamt werden wir höchstens eine Gruppe von 5 Menschen sein.

Interesse geweckt? Dann schreib mich an oder melde dich unter 0176.85629004 bei mir.

Ich freue mich, neue WanderfreundInnen zu gewinnen! Alles Gute bis dahin und bleibt gesund,

Carina

Wohin des Weges?

Irgendwo, Brandenburg (csl)

„Ich bin mal gespannt, was ich heute denke und was ich heute fühle?“

Wer hat sich diese Frage schon mal gleich am Morgen gefragt? Dieses Experiment wäre doch etwas für den besonderen Sommer 2020, oder? Die Tage sind schon länger, bald ist Midsommer und die Ideen für spontane neue Reiseziele innerhalb Deutschlands entstehen. Das mutmaße ich mal mit diesem Post.

So kommt der heutige Impuls der Woche von Christo Quiske. Bei ihm geht es um den eigenen Geschäftsführer des Lebens, oder aber auch den zerstrittenen Vorstand. Doch schaut selbst und nimmt ihn ein Stück mit eures Sommerweges 2020:

Viel Freude beim Ansehen und lasst Euch inspirieren!

Wie anders sehen wir jeder die Welt?

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Woltersdorf (csl)

Jeder Mensch trägt seine eigene Sicht auf die Welt und seine Mitmenschen. So tut es mir in diesen Tagen gut wieder mehr die Augen zu öffnen und um mich herum zu schauen, was dort alles zeitgleich (vor allem in der Natur) passiert. Wenn man dann darüber hinaus nicht täglich die Medien konsumiert – was natürlich kein Patentrezept ist – dann bekommen wir die Möglichkeit gleichsam wieder mehr bei uns anzukommen. Das Wetter in Berlin hat jedenfalls an Pfingsten dazu eingeladen, in der Natur zu sein und mit seinen Liebsten Zeit zu verbringen.

In diesem etwas verspäteten Wochenimpuls geht es mir wieder um einen Perspektivwechsel. So möchte ich auf einen kurzen Film aufmerksam machen von Tahneek Rahman, der den Titel trägt: „Different“.  In einem Kommentar zu dem Film heißt es:

„We expect things from people in our way and we forget that people around us are different, such a powerful reminder! Thanks“. Gerade in dieser Mini-Transformationszeit zu COVID-19 kann dieser Gedanke dem ein oder anderen eine Hilfe sein.

In diesem Sinne, viel Freude beim Ansehen und lasst euch Inspirieren!

Und was kommt jetzt?

Tempelhofer Feld, Berlin (csl)

Es ist Corona-Woche 10. Und was kommt jetzt? Führen wir bald alle wieder ein „normales“ Leben? Was immer das heißt? Durch einzelne Podcasts letzte Woche von Lars Amend oder auch dem tollen Achtsamkeitspodcast „Verstehen, Fühlen, Glücklich sein“ liegt mein Impuls für Euch zum Wochenanfang den Fokus auf folgendes Zitat:

„Lebe Dein Leben jetzt im Bewusstsein eines ganzen Lebens. Sei Dir klar, dass das Leben lange geht. Aber fokussiere Dich nur auf diesen einen Moment jetzt.“

Es ist das Zitat nach Rudolf Schenker von Lars Amend im Gespräch mit Marilena Berends vom 13.08.2019. Doch wie ist das im Corona-Alltag möglich? Wir wollen uns schließlich ja nicht von der Angst vor dem Unbestimmten in der neuen Freiheit weiter einschränken lassen. Es ist ferner weiter die Zeit der Ausbildung oder Festigung von Resilienz. Geduld ist also die Mutter der Corona-Krise.

Daher lade ich Euch herzlich ein, der Podcastfolge „Wie wir uns in Geduld üben“ zu lauschen:

https://podtail.com/de/podcast/verstehen-fuhlen-glucklich-sein-der-achtsamkeitspo/52-wie-wir-uns-in-geduld-uben-und-warum-das-so-hil/

In diesem Sinne viel Freude beim Anhören und lasst Euch inspirieren!

Manchmal kommt alles anders als man denkt…!

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Boxhagener Platz 2019, Berlin (csl)

Diese schöne „Notes of Berlin“ fand ich im letzten Jahr auf einer Bank am Berliner Boxhagener Platz. Irgendwie passend zur Corona-Woche 9, oder findet Ihr das nicht? Die neuen Entwicklungen der Lockerungen führen (endlich) wieder zu mehr vermeintlicher Freiheit. Doch was ändert sich wirklich innerlich von uns? Die Annahme des Virus und seine ernsthaften Auswirkungen für Risikogruppen sind das eine, und das andere ist das tägliche Leben, weiter nach vorne zu blicken, neue Schritte zu gehen, die (Ver-)Änderungen, die für jeden anstehen, „einfach“ anzunehmen.

So möchte ich diese Woche, den Impuls Thomas Ross überlassen. Er ist ehemaliger Fußballprofi in der DDR gewesen und hat in seiner Sportler- und Berufskarriere, einige Rückschläge hinnehmen müssen. Sein Element „Annehmen, was ist…“ reiht sich in den roten Faden der Achtsamkeit ein, auf den ich in diesen Wochen gezielt mein Augenmerk lege.

Und nein, trotz meines Faible für das runde Leder, bin ich gerade nicht dafür, dass die Männer-Bundesliga wieder gestartet wurde. Doch ich finde es reizvoll sich von der Ausdauer und Willensstärke von (ehemaligen) Leistungssportler*Innen motivieren zu lassen.

Viel Freude beim Ansehen und lasst Euch inspirieren!

Achtsamkeit als Philosophie des Lebens im hier und jetzt

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Plänterwald, Berlin (csl)

“The little things? The little moments? They aren’t little.” (Jon Kabat-Zinn)

Als ich vor Wochen in Berlin durch die Straßen lief, knippste ich diese Foto an einem Auto. Wahrscheinlich liebt der Autofahrer die Beatles, die schon 1970 ein Element der Achtamskeit in ihrem Welthit verarbeiteten. „Letting things go“, könnte man es auch nennen, so wie es die vierte Station der Achtsamkeit benennt. Viele von Euch haben sich bestimmt schon einmal mit dem Thema „mindfullness“ auseinandergesetzt. Sei es in Form von MBSR oder durch erste Meditationsversuche. Gründungsvater Jon Kabat-Zin vom MIT in Massachusets ist der Vorreiter und Vertreter dieser Lebensrichtung, die es ermöglicht durch eine achtsame Haltung, ein stressarmeres Leben zu führen. Gerade in dieser besonderen seit dem Ausbruch von COVID-19 kann es für viele Menschen ein täglicher, wichtiger Begleiter sein. Sei es bei Wald- oder Stadtspaziergängen, sei es bei der Ausführung einfachster Tätigkeiten wie dem Zähneputzen, oder beim Einkaufen im Supermarkt trotz Atemmaske. Es geht darum stets im hier und jetzt präsent zu sein.

Es ist herausfordernd am Anfang Achtsamkeit nicht mit Überreagieren zu verwechseln. Achtsamkeit ermöglicht es vielmehr die Sinne und die eigene Wahrnehmung zu schulen und zu schärfen und im Moment von Angst, Wut aber auch Freude, die Gefühle wahr- und anzunehmen und so den ersten Impuls der möglichen Reaktion steuern zu können. Dies ist nicht damit zu verwechseln jede einzelne Haltung stets vom Kopf her kontrollieren zu „müssen“, es geht vielmehr darum sich selber besser kennen zu lernen. Dies kann in allen Lebensbereichen und vor allem auch für Führungskräfte in Unternehmen, so wie es die großen Konzerne Apple und Microsoft schon in ihre Firmenphilosophie integriert haben, eine wertvolle Hilfe sein kann.

So entlasse ich Euch heute in meinem Wochenimpuls mit Jon Kabat-Zinn und seinen fast neun „Stationen“ der Achtsamkeit.

Viel Freude beim Ansehen und lasst Euch inspirieren!

Positive Psychologie in Zeiten von Corona

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Köllnische Heide, Berlin (csl)

Auf geht`s in Corona-Woche 7. Herzlichen Glückwunsch, dass ihr am Ball des Optimismus und/oder wieder Aufstehens bleibt.

In diesem heutigen Wochenimpuls lege ich den Fokus auf das Feld der Positiven Psychologie. Es ist ein junger Forschungszweig, der erst Anfang der 2000er Jahre richtig Fahrt aufgenommen hat. Initiator war damals der amerikanische Psychologe Martin Seligmann. Er selber berichtete von seinem „Gamechanger“ als er ungeduldig im Garten beim Unkrautjäten seine fünfjährige Tochter anbrüllte. Diese reagierte damals wie folgt: „Papa, ich möchte mit dir reden. Erinnerst du dich noch an den Tag vor meinem fünften Geburtstag? In der Zeit, als ich drei bis fünf Jahre alt war, war ich eine Heulsuse. Jeden Tag habe ich geweint. Als ich fünf wurde, entschied ich mich, nicht mehr zu weinen. Das war das Schwierigste, was ich je gemacht habe. Und wenn ich aufhören kann, zu weinen, kannst du auch aufhören, zu schreien und zu schimpfen.“ (Vgl. Seligmann 2002 nach Auhagen 2004/2019)

Dieser Moment brachte Seligmann zum Nachdenken und er setzte die Positive Psychologie zukünftig auf die Agenda als Präsident der American Psychological Association. Barbara Fredrickson ist ebenso eine etablierte Psychologin zu diesem Thema. Mit ihrem kurzen Beitrag „Positive Emotions Open Our Mind“ wünsche ich Euch eine gute und positive neue Woche.

Viel Freude beim Ansehen und lasst euch inspirieren!

Glücklich sein in Zeiten von Corona.

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Plänterwald, Berlin (csl)

Viel wird in diesen Tagen geschrieben, geposted, berichtet. In den Nachrichtenkanälen geht es natürlich um die Fakten von Corona, zu mindestens bei den seriösen und öffentlich-rechtlichen Quellen, die es vermeiden wollen, Panik zu verbreiten. Doch wir alle sind Menschen, wir alle haben in diesen Tagen in unseren Kreisen mit uns selber zu tun. Wie gelingt dies in einem gesunden Weg? Wie bleibt der Mensch in diesen Zeiten optimistisch, zufrieden und zuversichtlich, ja glücklich? Egal wie schwer die Momente gerade auch manchmal sein mögen. Wie bewahrt er sich in diesen Tagen das Wichtigste, was hilft: sein Lachen?

In diesem Beitrag möchte ich die weisen, aber auch humorvollen Worte eines buddhistischen Mönch teilen, der in seinem ersten Leben Molekülarbiologe war, bevor er sich entschied, die Wissenschaftslaufbahn an den Nagel zu hängen und sich dem Weg des Buddhismus anschloss. Sein Name ist Matthieu Ricard.

Ricard`s Weg der Meditation war und ist es, über Nächstenliebe und Altruismus in die Stille zu gehen. In einem Interview aus dem Jahre 2015 mit der Sternstunde Philosophie des Schweizer Fernsehens (16.07.2015, SRF) sprach er davon, dass diese Form der Meditation ein Gehirn viel stärker aktiviert als es die Neurowissenschaften messen können. „Meditation“, so Ricard „hat außerdem den Effekt, dass es zum einen das Immunsystem stärkt und zum anderen die Amygdala – den Mandelkern – in kurzer Zeit schrumpfen lässt, der unter anderem für das Erleben von Angst verantwortlich ist.“

Vielleicht müssen wir nicht alle gleich in der Gruppe uns um 8.30 Uhr auf den Balkonen unserer Straßen zum meditieren treffen – wobei cool wäre es schon, wenn wir alle mit einem OM den Tag beginnen – doch es ist eine hilfreiche Methode, den eigenen Stress, vor allem in Zeiten von Corona, zu minimieren.

So geht es hier weiter in der Reihe „Happiness in Zeiten von Corona“. Heute mit Matthieu Ricard:

Viel Freude beim Anschauen und lasst euch inspirieren!